Montag, 16. Februar 2015

Game Tipps & Reviews: Outlast

Jeder, der gerne Horrorgames zockt kennt das bekannte Thema: Man möchte etwas horrormäßiges spielen aber entweder kennt man alles schon oder es stellt sich als absolut langweilig heraus. 

Auf meinem alten Blog habe ich dieses Game bereits vorgestellt und ich möchte es auch hier tun, auch wenn das Spiel nun nicht mehr das aktuellste ist: 




Worum geht es in Outlast?
In Outlast geht es um den Enthüllungsjournalisten Miles Upshur, der eine mysteriöse E-Mail über das Mount Massive Asylum bekommt welches im Besitz der Murkoff Corp. steht. Es heißt darin, dass seltsame unglaubliche Dinge vor sich gehen also fährt Herr Upshur zur Nervenheilanstalt. Er schleicht sich hinein, doch was er findet übersteigt alles was er je erwartet hatte: Verunstaltete Patienten wüten durch die Gänge und haben die Ärzte getötet. Und nun sind sie hinter Miles her. 

Gameplay: 
Bei Outlast handelt es sich um ein Hide & Seek Game aus der Ego-Perspektive. Man besitzt keine Waffen und die einzige Möglichkeit sich in den dunklen Gängen des Gebäudes zurecht zu finden ist die Nachtsicht des eigenen Camcorders. Doch die Nachtsicht frisst Batterien und Ersatzbatterien werden schnell Mangelware, wenn man durch die Gänge gehetzt wird. Dennoch sollte man die Kamera wenn möglichst immer an lassen, da der Protagonist sich nur dann Notizen macht (im Normalmodus verliert man keine Batterie).
Geräusche sind ein wesentlicher Punkt in Outlast. Alles was man tut verursacht einen Laut, egal ob das quietschen beim vorsichtigen öffnen der Türen oder das Laute zuknallen eben dieser. Rennen oder schleichen kann über Leben und tot entscheiden. Und manchmal sollte man sich einfach hinter Objekten verstecken anstatt in die vorgesehenen Verstecke, denn die Patientin schauen auch gerne in Spinden und unter Betten nach.

Gerade in Outlast ist Vorsicht besser als Nachsicht!


Atmosphäre:
Atmosphärisch spielt Outlast definitiv in der oberen Liga! Von weitläufigen Gefängsnisartigen Gruppenräumen über enge verwinkelte Gänge ist alles dabei. Das Spiel leitet einen zwar die ganze Zeit über, dennoch hat man das Gefühl so langsam aber sicher das Mount Massive Asylum komplett zu erforschen. Es geht in die Duschen, den Innenhof und die Kanalisation um nur ein paar Beispiele zu nennen. 

Die Gegner:
Die Gegner sind in zwei Kategorien unterteilt: die typischen Standartgegner (welche auch gerne mal gleich aussehen) und die großen Hauptgegner.
Und diese Hauptgegner haben alle ihren ganz eigenen Charakter: der aggressive Chris, die kannibalistischen nackten Zwillinge, der verrückte Doktor Träger, der schizophrene Dennis oder der in seiner eigenen Welt lebende Eddie Gluskin (Dennis und Eddie sind erst im DLC anzutreffen, doch dazu unter dem Aspekt „Whistleblower“ mehr).
Besonders positiv fällt auf, dass die sammelbaren Unterlagen gerne Aufschluss über diese Gegner geben: Ihre Leider, die Behandlungsmethoden und ihr Verhalten. 
Das eigene Verhalten dieser Gegner macht jeden einzelnen für sich gefährlich! So will zum Beispiel Chris immer am liebsten mit dem Kopf durch die Wand, kommt durch seine Masse allerdings nicht an Engpässen vorbei. Im Gegensatz dazu sind die Zwillinge stille Mörder. Sie rennen nicht, doch dafür teilen sie sich gerne auf um den Spieler einzukesseln und ihn dann mit ihren Macheten zu bearbeiten.

Eddie Gluskin ist im DLC „Whistleblower“ zu finden


Whistleblower:
Das DLC „Whistleblower“ ist keine direkte Fortsetzung. Viel mehr beginnt das DLC mit Waylon Park, dem Softwareberater von Murkoff, und wie dieser die Mail abschickt, welche Miles im Hauptspiel bekommt (damit wäre dann wohl auch der Name des DLCs geklärt). Waylon Park erlebt den Ausbruch des ganzen Chaos und so verläuft das DLC liniear zum Hauptspiel und endet etwas später als dieses.  An einer Stelle sieht man sogar den Schatten von Miles Upshur wie dieser hinter einem vorbei läuft. 
Das Spieleprinzip wurde beibehalten und neben bekannten Gesichtern gibt es auch neue Gegner, die aber nicht weniger gefährlich sind - ganz i Gegenteil!


Mein Fazit:
Ich persönlich bin der Meinung, dass Outlast mit zu einem der besten Horrorspiele gehört, das jemals gemacht wurde. Besonders mit dem Camcorder vor Augen und der Nachtsicht spürt man wie einem der Schweiß die Stirn herunter läuft. Für alle, die einen Adrenalin-Kick suchen und Outlast noch nicht kennen ist dieses Spiel eine perfekte Empfehlung. 
Mount Massive hat viel zu entdecken und man findet gerne auch beim zweiten oder dritten Durchspielen noch neue Notizen oder Unterlagen. 
Das DLC steht dem Hauptspiel in nichts nach. Es könnte sogar fast ein eigener Teil einer Outlast Spielereihe sein soviel Mühe wie die Entwickler sich damit gegeben haben.


Wer sich also mutig genug fühlt, der kann sich das Spiel auf Steam herunterladen.


★ H I B I Y A ★

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen